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Leistungsbeschreibung
-Einzelpädagogische Angebote und Hilfen für junge Menschen
-Beratung von Jugendämtern; Eltern, Jugendlichen

-Entwicklung individueller Lösungen im Bereich der Jugendhilfe

Perspective bietet individualpädagogische Einzelprojekte, deren Dauer, Inhalte, personelle Ausgestaltung, etc. nach dem individuellen Bedarf des jeweiligen Jugendlichen ausgerichtet werden.



Anschlussphase, Transfer

Leistungsbereiche

Referenzen
Kontakt:

perspective

flexible Jugendhilfe
H.Schnettler
Christophorusweg 1
79206 Breisach-Oberrimsingen
Tel:   07664 - 612 463
Fax:  07664 - 612 464

e-mail:
info@perspective-schnettler.de



Perspective
wurde von H.Schnettler nach 12 Jahren Berufserfahrung im Bereich der Leitung und Organisation von über 100 Einzelpädagogischen Intensivmaßnahmen gegründet.


Perspective
möchte als kleiner und unabhängiger Träger noch flexibler und individueller dem jeweiligen Bedarf gerecht werden.


Perspective
verfügt über sehr gute Arbeitsbeziehungen zu Projektmitarbeitern und den dazugehörenden Projektorten im Inland sowie in verschiedenen Ländern Europas. Diese Kontakte basieren auf einer langjährigen, erprobten und bewährten Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit zwischen Träger und Projektmitarbeitern zeichnet sich aus durch erprobte Wege der Qualitätssicherung, fachliche Eignung der Mitarbeiter und gegenseitigem Vertrauen.
Alle Projektorte eignen sich auf Grund ihrer Lage (ländliche Abgeschiedenheit) und sonstiger Beschaffenheit. Die Projektmitarbeiter sind kompetent und haben mehrfach Einzelpädagogische Intensivmaßnahmen mit Erfolg durchgeführt.

Perspective kooperiert mit anderen Einrichtungen wie beispielsweise dem Christophorus-Jugendwerk Oberrimsingen, der FLEX-Fernschule, Kinder-und Jugendpsychiatrien, Psychologen, und Trägern der Jugendhilfe.


Perspective
bietet Platz für 6 Jugendliche.


Info
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Leistungsbeschreibung

Inhaltsübersicht
1.Angebotsbereich

2.Angebotsgruppe

3.Angebot (Angebotsformen)

4.Auftrag / Zielsetzung

5.Leistungsbereiche

6.Qualitätsaspekte

7. Leistungsstrukur

Referenzen:



Christophorus-Jugendwerk Oberrimsingen


Herr Michael Spielmann

Abteilung 1 Kind, Jugend und Familie,
Referent für erzieherische Hilfen beim
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.
Alois Eckertsr. 6, 79111 Freiburg


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1. Angebotsbereich

Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)

§ 2 Abs. 2 Ziffer 4

Hilfen zur Erziehung und ergänzende Leistungen, §§ 27 ff (Hilfen in besonderen Lebenslagen) Bundessozialhilfegesetz (BSHG) § 1, § 3


2. Angebotsgruppe

Hilfen nach § 35 SGB VIII (KJHG) in sonstigen betreuten Wohnformen und § 41KJHG

3. Angebot (Angebotsformen)

- intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung im Inland

- intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung im Ausland

- Ambulante Betreuung von jungen Menschen in deren Herkunftsfamilie oder
  im eigenen Wohnraum,

- Betreutes Wohnen

- Kurzzeitige pädagogische Klärungsphase

- Beratungs- und Vermittlungsdienste für Jugendämter, Jugendliche, Eltern oder sonstige   Institutionen

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4. Auftrag / Zielsetzung

Anbahnungs-, Kennenlern- und Kontaktphase

Stationärphase

Anschlussphase, Transfer

Perspective bietet individuell gestaltete Angebote für junge Menschen beiderlei Geschlechts im Alter ab ca. 12 Jahren.

Bei Einzelpädagogischen Intensivmaßnahmen handelt es sich um intensive individuelle pädagogische Angebote für junge Menschen, deren persönliche und/oder soziale Entwicklung in deren Herkunftsfamilie und / oder in deren Lebenswelt und in anderen Einrichtungen der Jugendhilfe oder durch sonstige Hilfeangebote nicht oder nicht ausreichend gewährleistet ist.

Einzelpädagogische Intensivmaßnahmen zeichnen sich aus durch ein hohes Maß an Individualität, nicht der Jugendliche „passt“ in ein bestehendes Angebot sondern das Angebot wird auf die Bedürfnisse des Jugendlichen angepasst durch:

·   Auswahl geeigneter Mitarbeiter

·   individuelle Ausgestaltung der Angebote

·  Enge Vernetzung aller am Hilfeprozess beteiligter Personen und Institutionen

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Das Angebot versteht sich als gelungene Kombination aus den Bedürfnissen (Hilfebedarf) des Jugendlichen einerseits und der Beschaffenheit des Projektortes verbunden mit den persönlichen Qualifikationen des Projektleiters und den natürlichen Gegebenheiten vor Ort andererseits. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Bedingungen und Notwendigkeiten vor Ort wie beispielsweise das Versorgen von Tieren auf einem Hof, neue Anstöße für das Leben oder Verhaltensänderungen bewirken.Viele Jugendliche junge Menschen zeigen sich aufgrund ihrer Dynamik und Sozialisation massiv überfordert, gruppenpädagogische Hilfe Angebote annehmen zu können. Sie sollen für einen von allen Beteiligten definierten Zeitraum Abstand von einer ihr derzeit nicht förderlichen Lebenswelt erfahren. Der junge Mensch soll sich freiwillig und bewusst auf eine neue Lebenserfahrung einlassen. 
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist die Mitwirkung aller am Hilfeplanprozess beteiligter Personen. Die Hilfeempfänger (Sorgeberechtigte und junger Mensch) werden beteiligt an der Gestaltung des Angebotes und intensiv vorbereitet.
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Eine Auswahl von Inhalten und Zielen Einzelpädagogischer Intensivmaßnahmen:
  • Aufbau und Erleben eines exklusiven tragfähigen und kontinuierlichen Beziehungsangebotes
     
  • Sichere Unterbringung in überschaubarem Betreuungsrahmen

  • ganzheitlicher Bildungsansatz, Förderung der gesamten Persönlichkeit mit ihren
    psychischen, kognitiven und physischen Anteilen

  • Erweiterung des Erfahrungs- und Denkhorizontes

  • Ausleben und Nachholen kindlicher Anteile

  • Anleitung in lebenspraktischen Bereichen

  • persönliche Wertschätzung erfahren, andere Menschen respektieren

  • Die Bedeutung von Regeln, Normen und Werten im Zusammenleben mit anderen

  • Menschen begreifen und akzeptieren und auf diesem Hintergrund mitgestalten

  • Die Tragweite und Konsequenz eigenen Handelns realistisch einschätzen lernen

  • Kritik annehmen und angemessene Kritik üben lernen

  • Sich auf neue Lernfelder einlassen, Erfahrungen des Gelingens machen und mit Misserfolgen umgehen lernen

  • Wecken vorhandener Potentiale, Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens

  • Eine realistische Einschätzung eigener Leistungen entwickeln und positive Anerkennung von außen erfahren

  • Eigene Ausdrucksmöglichkeiten im künstlerischen, musischen, handwerklichen und sportlichen Bereich erproben

  • Freizeitinteressen entwickeln, erweitern und pflegen

  • Aufgaben und Pflichten erkennen und sich selbständig um ihre Erledigung kümmern

  • Gezielte schulische Förderung

  • Kontakte zu Gleichaltrigen am Projektort aufnehmen, pflegen und ein neues Peergruppenverhalten einüben

  • Wahrnehmungs- und Konzentrationsvermögen schulen

  • Sich klar werden über seine familiäre Situation, Selbständigkeit bzw. Unabhängigkeit entwickeln

Die spezifische Leistung und die Qualität Einzelpädagogischer Intensivmaßnahmen ergibt sich aus der Einzigartigkeit der Projektbedingungen. Der Prozeß der Hilfeplanung bekommt daher eine besondere Bedeutung. Der Jugendliche steht im Mittelpunkt aller Bemühungen.

Erfahrungsgemäß verläuft die Mehrheit der Einzelpädagogischen Intensivmaßnahmen nach bestimmten phasenhaften Gesetzmäßigkeiten:

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Anbahnungs-, Kennenlern- und Kontaktphase:
  • Kontaktaufnahme durch das zuständige Jugendamt

  • Kontaktaufnahme zwischen dem jungen Menschen und dessen Eltern einerseits und dem Träger andererseits.

  • Hilfeplantermin mit Feststellung des individuellen Hilfebedarfes

  • Erstellung einer individuellen Leistungsbeschreibung mit Aussagen über: die gesetzlichen Grundlagen, den Projektort, den Projektmitarbeiter, die Leistungen und Angebote (aufgeteilt nach schulpädagogischen, arbeitspädagogischen, freizeitpädagogischen oder sonstigen Leistungen), geplante Dauer der Leistung, einzelfallbezogene Zielformulierungen, sicherheitsrelevante Fragen, Aussagen zur Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie und Aussagen zur Zusammenarbeit mit dem jeweils zuständigen Jugendamt, Aussagen zur Prozessbegleitung, Zielkontrolle, Fachberatung und Kosten.

    Der Jugendliche, die Eltern und die zuständige Vertreter des Jugendamtes lernen den Projektleiter kennen. Er stellt seinen Projektort vor, gibt Auskunft über seine Person, über seine Arbeitsweise über die spezifischen Möglichkeiten am Projektort. Dieser Termin steht am Anfang einer vertrauensvollen und verbindlichen Zusammenarbeit aller am Hilfeprozess beteiligter Personen.

Stationärphase
  • Der Jugendliche findet Aufnahme am Projektort. Ein erstes wichtiges Ziel für einen erfolgreichen Verlauf der Maßnahme wird sein, daß sich der Jugendliche am Projektort wohl fühlt, sich einleben kann und ohne Druck durch äußere Einflüsse innerlich zur Ruhe kommen kann.

  • Der Projektleiter entdeckt die Stärken und individuellen Fähigkeiten des jungen Menschen

  • Der Jugendliche wird konfrontiert mit einer Vielzahl von Aufgabenstellungen, die von ihm bewältigt werden können.

  • Die Anforderungen an den Jugendlichen werden schrittweise erhöht entsprechend dem Zugewinn an sozialer Kompetenz und Selbstsicherheit.Die Aufgabenstellungen werden komplexer. Der Jugendliche ist eingebunden in einen strukturierten Tagesablauf. Er eignet sich grundlegende Voraussetzungen des Zusammenlebens an (Kommunikation, Kooperation, Konfliktfähigkeit, Zuverlässigkeit, etc.)Trainings und Lernmöglichkeiten im Bereich Arbeit, Schule, Freizeit oder therapeutische Zusatzleistungen.
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Anschlussphase, Transfer
 


Durch die monatlichen ausführlichen, nach vorgegebenem Gliederungsschema aufgebauten Berichte aus dem Projekt, ergibt sich laufende Anregung für die Hilfeplanung und vor allem für die Planung für die Zeit nach der Beendigung des Projektes und die Gestaltung von Anschlussperspektiven.

Je nach individuellem Bedarf des jungen Menschen ergeben sich verschiedene Optionen für die Gestaltung einer anschließenden Hilfe. Aus der Erfahrung hat sich gezeigt, dass es für manche Jugendliche sinnvoll ist, wenn der Kontakt zum Projektbetreuer in bestimmtem Umfang noch nach der stationären Phase am Projektort aufrecht erhalten wird. Schrittweise erfolgt die Ablösung von einer intensiven Betreuungsform hin zu einer eher durch Selbständigkeit geprägten Lebensform.

Kooperationen mit Einrichtungen bestehen, so dass der Jugendliche bei Bedarf in stationären Jugendhilfeeinrichtungen, wie beispielsweise des Christophorus-Jugendwerkes Oberreimsingen, weiterbetreut werden können. Die Vorbereitung auf einen solchen Übergang werden rechtzeitig von Perspective eingeleitet und entsprechende Kontakte und Absprachen getroffen.

Jugendliche, die nach Beendigung einer Einzelpädagogischen Intensivmaßnahme in ihr familiäres Umfeld zurückkehren müssen auf diesen Schritt zusammen mit ihren Eltern vorbereitet werden. Aus der Erfahrung hat sich gezeigt, dass eine entsprechende intensive Begleitung während dieses Prozesses notwendig und hilfreich ist. Die Eltern und der junge Mensch formulieren ihre Vorstellungen und Bedingungen, unter denen sie sich ein gemeinsames Zusammenleben vorstellen können. Die Familien erfahren Beratung und Anleitung während dieser Übergangszeit.

Eine weitere Möglichkeit zur Nachbetreuung eines jungen Menschen bietet wir im Rahmen einer Betreuungsmöglichkeit in den eigenen Räumen des Trägers von Breisach-Oberrimsingen. Hier besteht derzeit Wohnraum und Betreuungsangebot durch eine pädagogische Fachkraft für einen jungen Menschen. Geplant ist eine entsprechende Ausweitung dieses Angebotes auf weitere Wohnungen im Breisacher bzw. Freiburger Raum.

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5.Leistungsbereiche
 


5.1. Pädagogische Leistungen

Erstes zentrales Ziel einer gelingenden persönlichkeitsfördernden Arbeit ist der Aufbau einer Beziehung zwischen ProjektmitarbeiterIn und jungem Menschen. Durch die Integration handlungs- und erlebnispädagogischer Angebote wird dieser Aufbau erleichtert. Der Zugang zu oft verschütteten Fähigkeiten des jungen Menschen wird möglich.

Pädagogische Leistungen im Sinne des SGB VIII (KJHG) sind :


sozialpädagogische Leistungen

Schulische Förderung


Arbeitstraining


Ausbildungsförderung

Die oben genannten Bereich in eine gelungene Alltagsgestaltung einzuordnen ist ein besonderes Qualitätsmerkmal unserer Einzelpädagogischen Intensivangebote.

Unter Pädagogik verstehen wir ein strukturiertes ziel- und prozessorientiertes Handeln. Dadurch wird eine am Hilfeplan orientierte und kontrollierte Praxis möglich.

Pädagogische Leistungen gehen über die Leistung der Alltagsgestaltung hinaus. Sie sind zielgerichtetes Handeln hin auf eine Beeinflussung des Verhaltens des jungen Menschen.

Gegenseitige Offenheit ist Voraussetzung hierfür. Der junge Mensch steht im Fordergrund aller unserer Bemühungen. Wir arbeiten ressourcenorientiert, das heißt wir orientieren uns an den Stärken und Fähigkeiten der jungen Menschen.

Die MitarbeiterInnen erfahren laufend Reflexion, Rückmeldung, Unterstützung oder Kritik durch die Leitung von Perspective .
Das Fachwissen und die Erfahrung unserer Mitarbeiter ermöglicht ein Verständnis der beobachteten und erlebten Verhaltensweisen des jungen Menschen.

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5.2.
Therapeutische Leistungen
 


Therapeutische Leistungen sind focussierte, systematische und kontrollierbare Einflußnahmen, die darauf abzielen, Störungen und Leidenszustände der jungen Menschen in definierten Bereichen zu beheben oder zu lindern.
Die therapeutischen Leistungen sind alltagsbezogen. Sie werden in die Alltagsgestaltung integriert.

MitarbeiterInnen, die über therapeutische Zusatzausbildung verfügen, ergänzen im Einzelfall die individuelle Hilfe durch eigene therapeutische Angebote, z.B. durch Kunsttherapie, Reittherapie, heilpädagogische Übungsbehandlungen, psychotherapeutische Elemente.

Externe therapeutische Beratung und Unterstützung wird im Einzelfall bei Bedarf geboten (siehe Zusatzleistungen).

5.3.
Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie

 


Die laufende gemeinsame Hilfeplanung aller Beteiligter erfolgt auf der Basis einer offenen Zusammenarbeit.

Besonderen Stellenwert hat die Regelleistung einer ausführlichen und monatlichen Berichterstattung für alle am Prozeß beteiligten.
Regelmäßige Hilfeplangespräche zusammen mit Projektleiter, dem jungen Mensch, dessen Eltern und dem Mitarbeiter des zuständigen Jugendamtes werden vierteljährlich angeboten.

Die Form und die Intensität der Kontakte zu den Eltern richtet sich nach dem Bedarf im Einzelfall.

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5.4.
Schulische, berufsbildende und arbeitsweltbezogene Förderung

 


Schulische und berufsbildende Förderung sind Bestandteile unseres Leistungsangebotes.
Diese werden individuell entwickelt. Oft müssen die jungen Menschen schrittweise an schulische oder praktische Beschäftigungen herangeführt und gewöhnt werden.

Bei Bedarf wird gezielter Schulunterricht mit dem Ziel eines Abschlusses angeboten.
Wir kooperieren mit der Flex-Fernschule des Christophorus-Jugendwerk Oberrimsingen und anderen Fernschulen.

Wir bieten Trainings und Praktika im Arbeitsbereich. Diese richten sich nach dem Bedarf des jungen Menschen und nach den individuellen Kenntnissen der Mitarbeiter und den Gegebenheiten und Verhältnissen vor Ort.

Die Teilnahme an Praktika in landwirtschaftlichen Betrieben oder in handwerklichen Betrieben werden bei Bedarf organisiert und angeboten.

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6.
Qualität unseres Angebotes

6.1. Nachweis von definierten Qualitätsstandards


  • transparente Projektbeschreibung: Zu jedem Projekt erstellen wir eine individuelle ausführliche (in der Vergangenheit bewährte) Leistungsbeschreibung voraus

  • ausführliches und regelmäßiges Berichtswesen im monatlichen Rhythmus: Die Mitarbeiter berichten im monatlichen Rhythmus. Die Berichte werden nach einem vorgegeben und bewährten Gliederungsschema erstellt.

  • Wir machen die Kostenstruktur transparent

  • Wir ermöglichen überprüfbare Kriterien der Arbeit vor Ort

  • Wir kooperieren mit Behörden und Institutionen im In- und Ausland unter Berücksichtigung nationaler Gegebenheiten und Gesetze

  • Wir verpflichten uns auf die in der Selbstverpflichtungserklärung des Bundesverbandes Erlebnispädagogik e.V. formulierten Standards
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6.2.
Qualität der pädagogischen Beziehung
 


Besonderes Merkmal unserer Einzelpädagogischen Intensivmaßnahmen ist die Tatsache einer exklusiven Betreuung im Verhältnis 1:1.

Der Mitarbeiter nimmt sich eines Jugendlichen an. Er erklärt sich bereit, den Jugendlichen nicht nur zu fördern, sondern er nimmt den jungen Menschen in seinem privaten Lebensumfeld auf. Der jungen Mensch erfährt Ehrlichkeit und Echtheit, er erfährt sich als Mittelpunkt der Bemühungen. Die Qualität der Betreuung ist abhängig vom Grad der Identifikation des Mitarbeiters mit dem pädagogischen Setting. Berufliches Tun steht in engem Zusammenhang mit dem privatem Leben. Die Erfahrung aus über 100 durchgeführten Einzelpädagogischen Intensivmaßnahmen belegt, dass die erfolgreiche Integration eines jungen Menschen am Projektort von dieser Echtheit und der Identifikation mit der Lebens- und Arbeitswelt positiv beeinflusst wird. Der junge Mensch kann sich schrittweise an diese Situation gewöhnen. Er begreift, daß das pädagogische Setting natürlicher Art ist und nicht künstlich geschaffen oder konstruiert ist.

6.3.
Qualität des pädagogischen Settings
 


Arbeits-, schul- und freizeitpädagogische Elemente werden individuell und organisch in einen Gesamtalltag integriert. Diese Mischung unterschiedlicher Elemente ist abhängig von den natürlichen Bedingungen am Projektort, von den Fähigkeiten und der jeweiligen Qualifikation des Projektmitarbeiters und vor allem von den individuellen positiven und förderbaren Anteilen des jungen Menschen.

Die jeweiligen Bedingungen vor Ort ermöglichen und fördern erfahrungsbezogenes Lernen. Der junge Mensch kann sich und seine Fähigkeiten erproben. Die Standorte sind ländlich geprägt, gewohnte Ablenkungsmöglichkeiten fehlen. Der junge Mensch lernt, Aufgaben und Verantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen. Seine Motivation wird gefördert, er öffnet sich für Neues. Der junge Mensch lebt für die Dauer der Hilfe geschützt vor äußeren schädlichen Faktoren. Er kommt innerlich zur Ruhe und wird bereit für neue Lernerfahrungen.

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6.4.
Qualitätsaspekte hinsichtlich der MitarbeiterInnen
 


Unsere MitarbeiterInnen haben bewiesen, daß sie den spezifischen Anforderungen einer ganzheitlichen Betreuungsmaßnahme gerecht werden. Ihr bisheriger Lebensweg und ihre berufliche Erfahrung belegen, daß sie in der Lage sind, eine tragfähige Beziehung zum jungen Menschen aufbauen und längerfristig gestalten zu können.

Dazu gehören:

·        Lebenserfahrung und Reife
·        verschiedene berufliche Erfahrungen
·        pädagogische Qualifikation
·        Erfahrung in der pädagogischen / therapeutischen Arbeit mit „schwierigen“ jungen Menschen
·        diagnostische Fähigkeiten
·        Abgrenzungsvermögen
·        Kooperationsfähigkeit
·        Kritikfähigkeit
·        Planungsvermögen
·        Verlässlichkeit
·        Die Fähigkeit, eigenes erzieherisches Handeln zu reflektieren und zu dokumentieren.

Laufender Austausch über den Verlauf des erzieherischen Prozesses wird gewährleistet. Zusätzliche Angebote wie Supervision werden im Einzelfall bei Bedarf ermöglicht.

 

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6.5.
Qualitätsaspekte hinsichtlich der Organisation
 


Perspective
bietet individuelle Betreuungsformen. Unsere MitarbeiterInnen arbeiten in hohem Maße selbständig. Die Funktion der Leitung besteht darin, sämtliche für den Hilfeplanprozeß relevanten Fakten zu sichern und zu bündeln, den gesamten Erziehungsverlauf sicherzustellen, zu begleiten, zu dokumentieren und entsprechende Impulse zu geben. Ich verstehe mich als zentrale Stelle, in der sämtliche Informationen zusammen gefasst werden. Nur so kann ein systemischer Prozeß mit allen denkbaren und notwendigen Querverbindungen und gegenseitigen Einflussnahmen der am Prozess beteiligten Personen und Organisationen überschaubar und steuerbar bleiben.

Ein wichtiges Instrument zur Steuerung des Betreuungsprozesses sind die monatlichen ausführlichen Berichte der MitarbeiterInnen. Diese werden erstellt nach einem (seit vielen Jahren in einer Vielzahl von Einzelpädagogischen Intensivmaßnahmen bewährten) Gliederungsschema. Ergänzung finden die Berichte durch Hilfeplangespräche der am Hilfeplanprozess beteiligten im 3-monatigen Rhythmus bzw. zusätzlich im Bedarfs- oder Krisenfall.

Der Bereich der Dokumentation erfährt laufenden Ausbau und Verbesserung.
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7.
Leistungsstrukur
   


7.1 Regelangebot und Zusatzleistungen

Das Regelangebot der einzelpädagogischen Angebote besteht darin, dass der Junge Mensch durch den Projektmitarbeiter betreut wird, versorgt wird und Unterkunft findet. Der junge Mensch erfährt die Hilfe, die seinem Bedarf entspricht. Die Hilfe ist weiter geprägt durch die persönlichen individuellen Fähigkeiten des jeweiligen Projektmitarbeiters und durch die Gegebenheiten vor Ort.

Die Steuerung der Hilfe hinsichtlich Umfang und Gestaltung erfolgt über die gemeinsame Hilfeplanung.

Die Begleitung der Hilfe wird durch den Fachdienst von Perspective gewährleistet.
Das Erreichen der gemeinsam formulierten Ziele und Inhalte wird durch diesen unterstützt bzw. kontrolliert.

Zusatzleistungen sind solche Leistungen, die nicht durch die MitarbeiterInnen oder durch den Fachdienst von Perspective erfolgen.

Zusatzangebote können therapeutische, schulische oder sonstige für den Verlauf des Angebotes notwendige Leistungen sein.

Eine detaillierte Kostenaufstellung erfolgt in Kürze.

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